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Die Ausrüstung

Allen voran: Der Paintball. Eine kleine Kugel(Idealerweise Cal .68), deren Hülle aus Gelatine besteht und die mit einem Mix aus Kartoffelstärke, Wasser und Lebensmittelfarbe gefüllt ist. Die so genannte „Paint“ ist biologisch 100% abbaubar und Flecken sind aus der Kleidung durch einfaches Waschen zu entfernen. Farbe, Brüchigkeit und die Konsistenz der Farbe variieren je nach Hersteller und Anwendungsgebiet. Eines haben jedoch alle Kugeln gleich: Sie hinterlassen einen bunten Farbklecks!

Das Setup :

Ein Setup für Spieler besteht aus dem Markierer, dem Treibmittel, dem Hopper und Bekleidung, keine Sorge, wir beschreiben dir alles hier.

Der Markierer
Dieser dient dazu, die gegnerischen Spieler zu markieren! Die Kugeln werden aus dem Markierer mittels Druckluft/Co2 beschleunigt. Unmittelbar nach dem verlassen des Laufes, haben die Kugeln eine Geschwindigkeit von 91,5m/sek. (= 300 feet per second). Markierer gibt es in verschiedenen Variationen und Preisklassen. Um etwa 30€ bekommt man bereits einen günstigen „Spaß Markierer“, der aber noch weitgehend aus Plastik besteht. Sinnvoller ist da schon die Investition von ca. 150€, in ein vernünftiges Einsteigermodel, welches bereits aus robustem Metall ist. Bis hin zur absoluten Profivariante für rund 1000€, wobei zu erwähnen ist, dass hier die Preisgrenze nach oben hin offen ist! Die verschiedenen Markierer Klassen unterscheiden sich im Wesentlichen in Funktionsprinzip, maximale Feuerrate, Design und Gewicht. Über alle technischen Feinheiten und Unterschiede informierst du dich am Besten beim Händler deiner Wahl!

Die Treibmittel
Um die Paintballs „an den Mann zu bringen“ benötigt der Markierer einTreibmittel. Folgende zwei stehen hierbei zur Auswahl:

Co2, also Kohlenstoffdioxyd, wird in flüssiger Form in der Flasche gelagert/transportiert. Gerade im Einsteigerbereich sind viele Markierer auf den Betrieb mit Co2 ausgelegt. Abhängig von der Temperatur verdunstet immer so viel CO2, das die Flasche einen konstanten Druck von ca. 850 Psi (Pound per Squaer Inch) hat. Bei zu niedrigen Außentemperaturen kann man jedoch nicht spielen, da das Kohlendioxyd die „Innereien“ des Markierer gefrieren lässt.

High Pressure (HP), sprich Druckluft, ist heutzutage das bevorzugte Treibmittel. Der Vorteil dieser Systeme ist die Unabhängigkeit von der Außentemperatur und die günstigeren Folgekosten. Zu erwähnen ist aber, dass die einmaligen Anschaffungskosten der HP-Systeme höher sind, als die eines Co2 Systems. Heute verfügen bereits 99% aller Verleihfelder über die Möglichkeit, HP Flaschen vor Ort wieder befüllen zu lassen. Ein Regulator auf der Flasche sorgt für einen konstant bleibenden Ausgangdruck.

Hopper
Die Munitionsbox, in der sich die Paintballs befinden. Auch hier gibt es wieder verschiedene Ausführungen: Schüttelhopper, wie zum Beispiel den VL 200, gibt es schon für 8,45€ im Laden. Er ist für Markierer der unteren Preisklasse zu empfehlen, da diese genug Vibrationen erzeugen um genug Paintballs aus dem Hopper zu rütteln.
Die elektronisch Betriebene Variante bietet mehr Vorteile. Nicht nur das die Bälle mittels eines „Paddles“ ganz von alleine in den Markierer gedrückt werden, auch die Ball-Staus gehören der Vergangenheit an. Das derzeitige Top Model der Firma Viewloader, der Vlocity, erlaubt unglaubliche Feuerraten von bis 28 Bällen pro Sekunde – vorausgesetzt der Markierer spielt mit. Mit einem Preis von 130€ ist er das absolute „must have“ für jeden ambitionierten Turnierspieler.

Bekleidung & Ausrüstung:

Kleidung
Natürlich gibt es, wie in jeder Sportart, auch speziell für Paintball entwickelte Kleidung, für den Anfang kommst du aber mit deiner eigenen Kleidung aus. Zum Ersten Spieltag sollte man nicht unbedingt seine Lieblingsklamotten anziehen. Die Paint ist zwar komplett auswaschbar aber wenn man auf der Wiese kniet kann es zu Flecken kommen, und die gehen schwer wieder raus. In Punkto Schutzausrüstung empfehlen sich Knieschoner, vielleicht sogar welche, die man aus anderen Sportarten zur Hand hat. Handschuhe wären ebenfalls von Vorteil, denn ein direkter Treffer auf die „nackten“ Finger ist nur selten angenehm. Fahrradhandschuhe sind zwar nicht optimal reichen aber für den Anfang vollkommen aus. Feste Schuhe sind Pflicht, außerdem sollten sie über ein gutes Profil verfügen. Am besten geeignet sind „American Football“ Schuhe.

Maske
Der wichtigste Gegenstand der Ausrüstung. Sowohl auf dem Feld, als auch in der Chronystation, muss immer eine Maske getragen werden. Sie schützt Augen und Mund vor unangenehmen Treffern. Die im Paintballsport verwendeten Masken wurden eigens für diesen Konzipiert und halten auch Treffern aus kurzer Distanz stand. Wichtig: Schibrillen, Arbeitsbrillen oder ähnliches bieten keinen Schutz!

Barrelplug/-sock
Dieser Schutz verhindert, nach dem versehentlichen Auslösen des Markierers, den Austritt der Kugel aus dem Lauf. Der
Barrelplug/-sock hat sich ausnahmslos immer auf dem Markierer zu befinden, außer man hält sich in der Chronystation
oder direkt auf dem Spielfeld auf.

Battlepack
Im Prinzip ein Gürtel mit Taschen, welcher um die Hüfte getragen wird. Dieser dient dazu, um die so genannten „Pods“, Behälter aus Plastik welche mit Paint gefüllt sind, zu transportieren. Mit dem Battlepack auf dem Feld, ist man auch für längere Spiele gerüstet.

Pod
Behälter für zusätzliche Balls. Es gibt Ausführungen für 80, 100 und 140 Balls und in allen möglichen Farben. Die Pods werden im Battlepack verstaut und sind ein wichtiger Bestandteil der Ausrüstung eines Turnierspielers.

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